Am Donnerstag, den 12. Mai 2011, machten wir einen Lehrausgang zur Burg Kreuzenstein.
Die Burg liegt nordwestlich von Wien, zwischen Korneuburg und Stockerau und wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Sie hatte viele Eigentümer. Heute ist die Burg Kreuzenstein nur für Besucher offen.
Um 10.00 machten wir eine Führung durch das Innere der Burg: Im Burghof steht der höchste Turm der Burg, der Bergfried. Er ist 60 Meter hoch. Es gibt dort auch einen Brunnen. Er ist 70 Meter tief und sehr alt. Danach sahen wir uns die Innenräume der Burg an. Die Küche der Burg liegt im Keller, weil es dort kühler ist. Früher gab es nämlich noch keinen Kühlschrank und Lebensmittel wurden hier aufgehoben. Der Tisch in der Küche ist sieben Meter lang und aus einem einzigen Eichenstamm geschnitten. In der Waffenkammer bewunderten wir alte Rüstungen, Speere und Lanzen. Im Rittersaal wurde in der damaligen Zeit gespeist. Das Schlafzimmer war fast so groß wie der Rittersaal. Das Bett aber war sehr klein, da die Menschen halb sitzend schliefen.
Unterhalb der Burgkapelle ist Graf Johann Nepomuk Wilczek begraben, der die Burg Ende des 17. Jahrhunderts nach dem Krieg wieder neu aufbauen ließ.
Um 11.00 besuchten wir eine Greifvogelschau in der Adlerwarte neben der Burg. Es gibt viele Greifvögel zu sehen: Steinadler, Raubadler, Seeadler, Gänsegeier, einen schwarzen Milan und noch viele andere. Die Greifvögel sind gut abgerichtet und haben zwei Vorstellungen am Tag.